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Judo

Die Ursprünge des Judo liegen im Jiu-Jitsu des alten Japan. Mit 18 Jahren begann Jigoro Kano (1860-1938) das Studium der traditionellen Kampfkunst. 1882 gründete er den Kodokan, wo er eine "abgespeckte" und abgewandelte Version des Jiu-Jitsu lehrte, die er Judo (der sanfte Weg) nannte. Judo setzte sich erst durch, nachdem 1886 ein Kampf zwischen dem Kodokan und der traditionellen Jiu-Jitsu-Schule stattfand. In 30 Kämpfen siegten die Schüler Kanos, zwei Kämpfe endeten unentschieden, kein einziger Kampf wurde verloren. Nach diesem überragenden Sieg verbreitete sich das Judo in Japan mit rasanter Geschwindigkeit. Schon bald wurde Judo bei der Polizei und in der Armee eingeführt. Jigoro Kano starb am 04.05.1938. Dr. Bälz brachte Judo 1905 nach Deutschland. Alfred Rhode gründete den ersten Judo-Club 1922, wobei das der erste richtige Schritt für die Bekanntmachung des Judo in Deutschland war. 1956 wurde die erste Weltmeisterschaft in Judo bestritten und 1964 wurde Judo als olympische Disziplin anerkannt. Das Prinzip des Judo ist "Siegen durch Nachgeben", das heißt, die Kräfte des Gegners für sich auszunutzen. Judo hat sich als Ziel gesetzt, die Körperkoordination, die Reaktionszeit und die Sorge um den Partner zu schulen. Weiterhin besitzt die Ausübung dieses Sportes positive soziale Aspekte wie den Abbau von Berührungsängsten, das Erlernen von Verantwortung, miteinander und voneinander zu lernen. Judo ist heute mit über 6 Millionen Sportlern der weltweit verbreitete Kampfsport. Da alle gefährlichen Techniken im Judowettkampf verboten wurden, ist Judo zu einem beliebten Sport geworden, den man in jedem Alter betreiben kann. So ist es nicht ungewöhnlich, dass die Jüngsten bereits mit 5 Jahren anfangen Judo zu erlernen. Es können beim Judo durch abzulegende Prüfungen verschiedene Graduierungen erzielt werden. Man fängt mit weiß an und kann sich dann über den Schwarzgurt zum rot-weißen-Gürtel nach oben arbeiten. Die Judotechniken lassen sich in zwei Gruppen unterteilen:

                                                                                                   Die Wurftechniken
                                                                                                  
Die Bodentechniken